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- Mo bis Fr 13 bis 17 Uhr
Beginn jeweils 20:30 Uhr,Einlass 19:30 Uhr
Information zum Spielort des Abends
täglich um 17 Uhr auf facebook und Instagram.
Das Bild des Hornbrillenmanns, der am Zeiger der Uhr im zwölften Stock hängt, kennt jede und jeder. Aber wer weiß, wie er dorthin geriet? Harold Lloyds „Boy“ rührt uns noch heute an, wie er als Bursch vom Land als kleiner Kaufhausangestellter in der Großstadt seinen Weg aus der Misere sucht. Ist das der Grund für seinen Aufstieg an einem Wolkenkratzer? Auch der Vorfilm nutzt weidlich das Innen und Außen eines Hochhauses…
Als Vorfilm gibt’s Never Weaken
Photo: FPA Classics
Do 06.08. - | Fr 07.08. - | Sa 08.08. - | So 09.08. - | Mo 10.08. - | Di 11.08. 20:30 | Mi 12.08. - | 2026 |
Das Bild des Hornbrillenmanns, der am Zeiger der Uhr im zwölften Stock hängt, kennt jede und jeder. Aber wer weiß, wie er dorthin geriet? Harold Lloyds „Boy“ rührt uns noch heute an, wie er als Bursch vom Land als kleiner Kaufhausangestellter in der Großstadt seinen Weg aus der Misere sucht. Ist das der Grund für seinen Aufstieg an einem Wolkenkratzer? Auch der Vorfilm nutzt weidlich das Innen und Außen eines Hochhauses…
Als Vorfilm gibt’s Never Weaken
Photo: FPA Classics
Do 06.08. - | Fr 07.08. - | Sa 08.08. - | So 09.08. - | Mo 10.08. - | Di 11.08. 20:30 | Mi 12.08. - | 2026 |
USA 1923, englische Zwischentitel, digital
Vorfilm:
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Ort: Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais
Photo: FPA Classics
… ist ein expressionistischer Klassiker von Meisterregisseur F.W. Murnau: Wuchtige Licht-und-Schatten-Effekte machen die Räume extrem plastisch, ja fast dreidimensional, die „entfesselte Kamera“ und modernste Tricktechnik lassen den alten Faust jung werden, Mephisto die Pest in die mittelalterliche Stadt hineinblasen, den teuflischen Emil Jannings omnipräsent und die beschauliche Stadt zur alptraumhaften Kulisse werden. Lassen auch Sie sich von Mephisto verführen?
Photo: Murnau-Stiftung
Do 06.08. - | Fr 07.08. - | Sa 08.08. - | So 09.08. - | Mo 10.08. - | Di 11.08. - | Mi 12.08. 20:30 | 2026 |
… ist ein expressionistischer Klassiker von Meisterregisseur F.W. Murnau: Wuchtige Licht-und-Schatten-Effekte machen die Räume extrem plastisch, ja fast dreidimensional, die „entfesselte Kamera“ und modernste Tricktechnik lassen den alten Faust jung werden, Mephisto die Pest in die mittelalterliche Stadt hineinblasen, den teuflischen Emil Jannings omnipräsent und die beschauliche Stadt zur alptraumhaften Kulisse werden. Lassen auch Sie sich von Mephisto verführen?
Photo: Murnau-Stiftung
Do 06.08. - | Fr 07.08. - | Sa 08.08. - | So 09.08. - | Mo 10.08. - | Di 11.08. - | Mi 12.08. 20:30 | 2026 |
F.W. Murnau, D 1926, restauriert, 35mm
Ort: Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais
Photo: Murnau-Stiftung
Ein Mehrfachmörder wäre leicht zu identifizieren, er hat an einer Hand zwei Daumen. Darum bindet er sich seine Arme so eng an den Körper, dass es wirkt, als hätte er keine. Im Zirkus tritt er als armloser (!) Messerwerfer auf – Horrorstar Lon Chaney hat sich die Kunst extra beigebracht. Das geht gut, bis er sich in seine schöne Assistentin verliebt, die Angst vor Männerhänden hat… Criterion beschreibt den Film des „Dracula“-Regisseurs Tod Browning als „auf exquisite Weise pervers“.
Photo: George Eastman Museum
Do 13.08. 20:30 | Fr 14.08. - | Sa 15.08. - | So 16.08. - | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Ein Mehrfachmörder wäre leicht zu identifizieren, er hat an einer Hand zwei Daumen. Darum bindet er sich seine Arme so eng an den Körper, dass es wirkt, als hätte er keine. Im Zirkus tritt er als armloser (!) Messerwerfer auf – Horrorstar Lon Chaney hat sich die Kunst extra beigebracht. Das geht gut, bis er sich in seine schöne Assistentin verliebt, die Angst vor Männerhänden hat… Criterion beschreibt den Film des „Dracula“-Regisseurs Tod Browning als „auf exquisite Weise pervers“.
Photo: George Eastman Museum
Do 13.08. 20:30 | Fr 14.08. - | Sa 15.08. - | So 16.08. - | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Tod Browning, USA 1927, „Der Unbekannte“, engl. Zwischentitel, restaurierte Fassung, DCP
Alfred Zeisler, D 1924, dt. Zwischentitel, viragiert, 35 mm
Ort: Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais
Photo: George Eastman Museum
DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED ist der erste lange Animationsfilm überhaupt. Magisch und verwunschen sind die Geschichten aus 1001 Nacht, und ebenso phantastisch sind die bewegten Bilder, die Scherenschnittmeisterin Lotte Reiniger aus Photokarton und Butterbrotpapier geschaffen hat – ein märchenhafter Farbenrausch. Als Vorfilm ein früheres Schmuckstück aus ihrer Werkstatt.
Photo: Agentur für Primrose Film Productions
Do 13.08. - | Fr 14.08. 20:30 | Sa 15.08. - | So 16.08. - | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
DIE ABENTEUER DES PRINZEN ACHMED ist der erste lange Animationsfilm überhaupt. Magisch und verwunschen sind die Geschichten aus 1001 Nacht, und ebenso phantastisch sind die bewegten Bilder, die Scherenschnittmeisterin Lotte Reiniger aus Photokarton und Butterbrotpapier geschaffen hat – ein märchenhafter Farbenrausch. Als Vorfilm ein früheres Schmuckstück aus ihrer Werkstatt.
Photo: Agentur für Primrose Film Productions
Do 13.08. - | Fr 14.08. 20:30 | Sa 15.08. - | So 16.08. - | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Lotte Reiniger, D 1923-1926, dt. Zwischentitel, viragiert, 35 mm
Lotte Reiniger, D 1922, digital
Ort: Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais
Photo: Agentur für Primrose Film Productions
Student Balduin verkauft sein Spiegelbild an den zwielichtigen Scapinelli. Ob er bedacht hat, dass ein Doppelgänger auch ein Eigenleben entwickeln kann? Die beiden Hauptdarsteller, Conrad Veidt und Werner Krauß, treffen hier nach DR. CALIGARI in recht ähnlicher Konstellation wieder aufeinander. Zeitlich angesiedelt 1820 erlaubt dies dem Regisseur Galeen, Romantik und Expressionismus spannend zu mischen. Ein Klassiker des Phantastischen Films.
Photo: Filmmuseum München/Edition Filmmuseum
Do 13.08. - | Fr 14.08. - | Sa 15.08. 20:30 | So 16.08. - | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Student Balduin verkauft sein Spiegelbild an den zwielichtigen Scapinelli. Ob er bedacht hat, dass ein Doppelgänger auch ein Eigenleben entwickeln kann? Die beiden Hauptdarsteller, Conrad Veidt und Werner Krauß, treffen hier nach DR. CALIGARI in recht ähnlicher Konstellation wieder aufeinander. Zeitlich angesiedelt 1820 erlaubt dies dem Regisseur Galeen, Romantik und Expressionismus spannend zu mischen. Ein Klassiker des Phantastischen Films.
Photo: Filmmuseum München/Edition Filmmuseum
Do 13.08. - | Fr 14.08. - | Sa 15.08. 20:30 | So 16.08. - | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Henrik Galeen, D 1926, dt. Zwischentitel, viragiert, DCP
Ort: Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais
Photo: Filmmuseum München/Edition Filmmuseum
Erich von Stroheim, der Wiener in Hollywood, nutzt die Operette von Franz Lehár als loses Gerüst. Leichthändig erzählt er auch die turbulente Vorgeschichte, warum Sally zum titelgebenden Charakter wird: In „Monteblanco“ gastiert eine US-Revuetruppe, zwei schneidige Cousins aus dem Königshaus buhlen um deren quirligen Star. Sally erbt ein Vermögen und stürzt sich ins Pariser Nachtleben. Die beiden Männer reisen ihr nach... Stroheims größter kommerzieller Erfolg.
Photo: Sammlung des Österreichischen Filmmuseums
Do 13.08. - | Fr 14.08. - | Sa 15.08. - | So 16.08. 20:30 | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Erich von Stroheim, der Wiener in Hollywood, nutzt die Operette von Franz Lehár als loses Gerüst. Leichthändig erzählt er auch die turbulente Vorgeschichte, warum Sally zum titelgebenden Charakter wird: In „Monteblanco“ gastiert eine US-Revuetruppe, zwei schneidige Cousins aus dem Königshaus buhlen um deren quirligen Star. Sally erbt ein Vermögen und stürzt sich ins Pariser Nachtleben. Die beiden Männer reisen ihr nach... Stroheims größter kommerzieller Erfolg.
Photo: Sammlung des Österreichischen Filmmuseums
Do 13.08. - | Fr 14.08. - | Sa 15.08. - | So 16.08. 20:30 | Mo 17.08. - | Di 18.08. - | Mi 19.08. - | 2026 |
Erich von Stroheim, USA 1925, englische Zwischentitel, DCP
Ort: Arkadenhof des Thon-Dittmer-Palais
Photo: Sammlung des Österreichischen Filmmuseums
Die spritzige Komödie SAFETY LAST! wird live begleitet im feinsinnigen, improvisierten Dialog zwischen Klavier und Violoncello vom Duo Martin Rohrmeier & Ivan Turkalj. Die beiden Musiker begleiten seit Jahren diverse Stummfilmkonzerte in der Schweiz und in Deutschland.
Martin Rohrmeier (*1979) schlägt eine Brücke zwischen musikwissenschaftlicher Forschung und der lebendigen Kunst der Stummfilmbegleitung. Er studierte Musikwissenschaft, Philosophie und Mathematik in Bonn und Cambridge, wo er promovierte. Nach einer Professur an der TU Dresden leitet er seit 2017 als Associate Professor das Digital and Cognitive Musicology Lab (DCML) an der École Polytechnique Fédérale de Lausanne (EPFL), und lehrt digitale Musikwissenschaft, Musiktheorie und Improvisation.
Als Stummfilmpianist ist er seit 2010 international präsent – von Berlin über Fribourg, Konstanz bis nach St. Petersburg. Über ein Jahrzehnt (2012–2025) prägte er als Vorstand des Berliner Vereins „Laufende Bilder e.V.“ die lokale Stummfilmkultur, wo er gemeinsam mit Ludwig Lugmeier und Burkhard Götze eine feste Institution für Filmkonzerte etablierte. In seinem pianistischen Schaffen exploriert Rohrmeier die Möglichkeiten erweiterter Tonalität und Tonfeldmusik. Sein Spiel sucht stets den Dialog zwischen musikalischer Struktur und filmisch emotionalem Narrativ. Geprägt durch Impulse von Aki Takase sowie den Austausch mit Künstlern wie Michael Wollny, Kit Armstrong, sowie Uri Rom und Michael Polth, verleiht er dem historischen Filmmaterial eine zeitlose, eigene Stimme.
Ivan Turkalj, geboren in Zagreb und seit seiner Kindheit Wahlwiener, hat sich als ein herausragender Cellist etabliert, dessen musikalische Neugier und Innovationsgeist ihn weit über traditionelle Genregrenzen hinwegführen. Er ist nicht nur ein gefragter Solist und Kammermusiker, sondern auch eine treibende Kraft hinter verschiedenen musikalischen Projekten.
Als Berater und Organisator in der Kreativwirtschaft tätig, als Gründer des Musiklabels Rhythmic Dog und als Cellist des New Piano Trio und The Erlkings oder als improvisierendes Duo mit Martin Rohrmeier beweist er ein tiefes Engagement für die Weiterentwicklung der musikalischen Landschaft des 21. Jahrhunderts und deren Verwurzelung in der heutigen Gesellschaft. Seine Interpretationen des klassischen Repertoires sind von einer frischen und energiegeladenen Herangehensweise geprägt, während seine Beteiligung an transkulturellen Projekten seine Vielseitigkeit und Offenheit für neue und traditionelle musikalische Ausdrucksformen unterstreicht.
Ivan lebt die allseits gesuchte „Neuerfindung“ der Klassik längst. „ ... ein vorbildliches Beispiel für Kulturschaffende der freien Szene, die kreatives schöpferisches Musikmachen mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden“, so die Jury des Bayerischen Kunstförderpreises (2022) über ihn. Im Folgejahr wurde Ivan der Musikpreis des Universitätsbunds Würzburg verliehen, 2024 wurde das Album “What The Fugue” für den deutschen Schallplattenpreis in der Kategorie “Grenzgänger” nominiert. Als Pädagoge unterrichtet er an der BrucknerUni Linz eine eigene Celloklasse und vermittelt dort seine Erfahrungen aus der freien Musikszene.
www.ivanturkalj.com
Foto: Veroniika Nazarova
Vsevolod wurde 1979 in Tallinn (Estland) geboren und lebte viele Jahre in Regensburg. Er absolvierte sein Bachelor- und Master-Studium an der Estnischen Musik- und Theaterakademie in der Klavierklasse von Prof. Valdur Roots und in der Kompositionsklasse von Prof. Jaan Rääts. Seit 2009 ist Vsevolod Mitglied des Estnischen Komponistenverbands.
Die Hauptfrage, mit der er sich in seinem künstlerischen Schaffen beschäftigt, ist die Verbindung zwischen den Sphären der Musik und der Worte. Seine Kammeropern kamen zur Aufführung: „Frau Elsa“ 2013 beim Winterfestival der Kammermusik in Tallinn, „Sieben Briefe zur Begegnung“ 2014 in der Musikhochschule Luzern (Inszenierung Eva Laas).
Seine Werke waren bei internationalen Festivals zu hören, u.a. Usedom Music Festival (2013), Von der Avantgarde bis zum Heute (Sankt Petersburg 2014), BDZ Eurofestival Zupfmusik (Bruchsal 2018), PIANALE International Piano Academy and Competition (Fulda 2019), Podkarpacka Fundacja Rozwoju Kultury (Sanok, Polen, 2022). 2017 fand die Uraufführung seiner Kammermusikwerke durch das Musiktheaterensemble JunGeOper in Luzern und Zürich statt.
2022 wurden seine Klavierwerke mit Bilderausstellung „Der Mensch mit Regenschirm“ in Regensburg, Abensberg und Estland aufgeführt. 2023 folgte sein Musikwerk „Das letzte Wunder“ für Schauspiel, Klavier zu vier Händen und Streichquartett nach dem gleichnamigen Märchen von Natalja Kljutscharjowa im Schauspielhaus Magdeburg. 2024 fand Grand Tour, ein choreographisches Projekt des Theaters Magdeburg, in Kooperation mit dem Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen statt (Originalmusik für die Finalszene des Balletts). 2026 war seine "Sonate in Memoriam Suo Akami" als Teil der posthumen Präsentation eines Buches der Malerin Suo Akami (1966–2025) in Togliatti (Russland) zu hören.
Darüber hinaus ist er Musiklehrer, seit 2020 Ballettrepetitor des Theaters Magdeburg und hat auch Chorwerke und Filmmusik geschaffen. Seit 2025 führt er einen eigenen literarischen Podcast "Zapechatlenie" ("Verewigung") auf youtube. Seine Stummfilmvertonungen haben eine ganz eigene, neoromantische Stimmung. Er verwendet keine musikalischen Zitate, sondern wir hören frischkomponierte Originalmusik.
www.emic.ee/vsevolod-pozdejev
Bertl Wenzl ist ein erfahrener Stummfilmmusiker, der seit rund 40 Jahren im Bandformat ( "Die Negerländer", "Diebe der Nacht"), in kleinen Besetzungen oder solo unser Festival mit seinen Instrumenten bereichert. Mit außergewöhnlichen Klängen hat er Buster Keatons DER GENERAL, Friedrich Wilhelm Murnaus NOSFERATU oder surreale Kurzfilme wie Karl Valentins MYSTERIEN EINES FRISIERSALONS oder PARIS QUI DORT von René Clair veredelt. Einige Jahre war er gemeinsam mit Markus Stark vor allem auf atmosphärisch dichte "Gruselmusik" spezialisiert. So entstanden Scores zu DAS PHANTOM DER OPER, DER FUHRMANN DES TODES oder Hitchcocks THE LODGER. In jüngerer Zeit hat er mehrfach mit Rainer Hofmann zusammengearbeitet, z.B. für METROPOLIS. Heuer widmet er sich solo wieder einem Horrorfilm – THE UNKNOWN, der seinem Titel gerecht wird und trotz seiner außergewöhnlichen Qualitäten ziemlich unbekannt ist. Eine Entdeckung!
(Foto: Sofi Walter)
Vier Augen hören mehr!
Laurenz betritt zusammen mit dem STUDENTEN VON PRAG und seinem Vater Rainer zum ersten Mal eine öffentliche Bühne als Pianist und Stummfilmmusiker. Beide sind gnadenlose Autodidakten, getrieben von der Liebe zur Musik und zum Stummfilm. Der Sohn wird am Klavier zu erleben sein, der Vater steuert Klänge von „allerlei Instrumenten“ bei. Seinen Sound kennt das Regensburger Publikum: Rainer Hofmann gab sein Stummfilmdebut 1998. Ob Komödien oder Dramatisches, ob Klassiker oder auch Dokumentarisches – er versteht es, 'seinen' Stummfilmabend zu einem wunderbaren Konzert zu machen und sein Publikum zu begeistern. Dafür setzt er mitunter selbstgebaute Instrumente und Tonerzeuger ein und schafft ungewöhnliche und faszinierende Klangwelten. Er hat breite Erfahrung als Begleiter von Liedern und Chansons aller Epochen (auch aus der großen Zeit der Stummfilme!), als Komponist und Musiker bei Film und Theater, Band, Orchester und Improvisationsprojekten. Sein Name ist eng verbunden mit den Chansons des „Trio Trikolore“. In Produktionen von Joseph Berlinger war er als Bühnenmusiker und Komponist beteiligt und mehrfach bei der Stummfilmwoche als Duo mit Bertl Wenzl zu hören. Nun also die Premiere von Vater + Sohn.
Wir sind in froher Erwartung einer spannenden Gemengelage zweier musikalischer Köpfe und deren vier Hände.
Vier Augen hören mehr!
www.musiker-hofmann.de
Quelle Bild: privat
Sabrina Zimmermann an der Geige und Mark Pogolski am Klavier – jedes ihrer Filmkonzerte ist eine fulminante Vorstellung. Beide bauen auf langjährige professionelle Erfahrung in Musik und Stummfilm. Zudem dürfen sie das Erbe von Aljoscha Zimmermann fortführen, Sabrinas Vater und weltweit anerkannter Stummfilmmusiker. Er wurde berühmt für die Fähigkeit, dem Stummfilm vitale Ausdruckskraft zu geben und den Bildern Gefühle und Geschichten für den modernen Menschen zu entlocken. Nach seinem Tod 2009 hinterließ er über 400 Partituren und musikalische Themen, die er seiner Tochter und seinem erwählten Nachfolger Mark Pogolski zur Weiterführung in die Hände legte. Das Ensemble konzertiert nun mit eigens bearbeiteten Partituren auf wichtigen internationalen Filmfestivals und hat Fernseh- und DVD-Produktionen von zahlreichen Stummfilmen erfolgreich aufgenommen.
Sabrina Zimmermann ist seit 1992 Teil des Aljoscha-Zimmermann-Ensembles. Ihr virtuoses Spiel der Geige brachte ihr bereits zahlreiche Auszeichnungen und sie ist auf internationalen Bühnen zuhause. Sie arrangiert und bearbeitet zusammen mit dem Pianisten und Komponisten Mark Pogolski die Partituren von Aljoscha Zimmermann. Mark baut ebenfalls auf rund 20 Jahre Erfahrung als Stummfilmmusiker auf. Er ist Professor und musikalischer Leiter der Ballett-Abteilung an der Hochschule für Musik und Theater München und mehrfacher Preisträger für Komposition und Piano.
Wir freuen uns sehr, dass uns das international renommierte Ensemble auch in diesem Jahr mit zwei Vorstellungen beehrt.
www.stummfilm-münchen.de
www.stummfilm-aljoscha-zimmermann.de
Die
REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE
ist ein Projekt des
ARBEITSKREIS FILM REGENSBURG e.V.
Die REGENSBURGER STUMMFILMWOCHE bedankt sich bei all den fleißigen Helferinnen und Helfern, den Anzeigenkunden, Partnern und Medienpartnern.